Zur Entwicklung der Sterblichkeit im geeinten Deutschland: die kurze Dauer des Ost-West-Gefälles.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Seit Mitte der 70er Jahre bildeten sich zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR Unterschiede in der Sterblichkeit heraus, die die unterschiedlichen Lebensbedingungen der beiden Teile Deutschlands reflektieren. In der DDR herrschten durchgängig schlechtere Lebensbedingungen als in der Bundesrepublik. Die Umweltverschmutzung, die Arbeitsplatzbedingungen und das weniger effiziente Gesundheitssystem werden als Hauptursachen benannt. Unterschiede bestehen vor allem in der Erwachsenen- und der Alterssterblichkeit. Besonders fällt in der DDR die höhere Sterblichkeit der Männer im erwerbsfähigen Alter aufgrund äußerer Ursachen (u.a. Unfälle, Selbstmord) auf. Im Jahr 2000 kann die Lebenserwartung in den alten Bundesländern, wenn sich der bisherige Trend fortsetzt, auf über 80 (74) Jahre für Frauen (Männer) steigen, während die Lebenserwartung in den neuen Ländern auf 78 Jahre für Frauen und 72 Jahre für Männer steigt. Allerdings könnte sich ein Anstieg der Lebenserwartung in den neuen Ländern auch schneller vollziehen, wenn die Angleichung in den Bereichen der Lebensqualität, der Arbeitsbedingungen und der Gesundheitsversorgung an die alten Länder rasch gelingt. Die Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen alten und neuen Bundesländern werden dann im Jahr 2000 nicht mehr als ein Jahr betragen. - (n.Verf.)
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Nr.9/10
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S.691-699