Das gemeinschaftliche Wohnen für Ältere.

Steiner
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Herausgeber

Steiner

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Stuttgart

Sprache

ISSN

0303-2493

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 155 ZB 6802
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Das gemeinschaftliche und nachbarschaftliche Wohnen im Alter gewinnt in Deutschland zunehmende Bedeutung. Dementsprechend werden besonders viele Wohnprojekte durch ältere Menschen initiiert. Der Umzug in eine stationäre Einrichtung geht meist mit wenig eigenen Gestaltungsmöglichkeiten einher und löst bisherige soziale Bezüge auf. Viele Menschen möchten sich für das Leben im Alter eine Alternative schaffen, die es ihnen ermöglicht, in einer vertrauten Wohnumgebung zu verweilen. In gemeinschaftlichen Wohnprojekten finden sie die aktive Umgebung, einen Schutz vor Vereinsamung und oft auch den Kontakt mit jüngeren Menschen im Rahmen des Mehrgenerationen-Wohnens. Auch andere Wohnformen setzen auf gemeinschaftliche Bezüge: Quartierskonzepte mit dem Fokus auf nachbarschaftliches Wohnen, Wohngemeinschaften oder Pflegewohngruppen. Die Entwicklung neuer Formen des Zusammenlebens hat also einen großen Stellenwert, der zukünftig noch steigen wird. In diesem Artikel werden Erkenntnisse aus der langjährigen Praxis der Beratung gemeinschaftlicher Wohngruppen-Initiativen dargestellt. Zudem erfolgt eine Übersicht der Formen und Entwicklung gemeinschaftlicher Wohnprojekte in Deutschland.
Community and neighbourhood housing in old age is increasing in importance in Germany. Correspondingly, particularly many housing projects are being initiated by elderly persons. The move to a residential facility is often associated with few possibilities to shape one's surroundings and breaks up previous social relationships. Correspondingly, many people would like to create an alternative for themselves for life in old age, which enables them to stay in a familiar residential environment. In community housing projects they find an active environment, protection against loneliness and often also contact with younger people in the setting of multi-generational housing. Other housing forms, too, support community relationships: neighbourhood concepts with the focus on neighbourhood housing, flat-sharing communities or housing groups with care services. The development of new forms of living together thus plays an important role, which will increase in the future. In this article the knowledge gained in many years of practice in the advice of community housing group initiatives is presented. Furthermore, an overview of the forms and development of community housing projects in Germany is given.

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Ausgabe

Nr. 2

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Seiten

S. 177-187

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