Der 'Kollektivplan' und der Wiederaufbau Berlins, 1945-1950: Neugestaltung und Neugliederung einer möglichen 'Stadt von morgen' zwischen funktionalistischer Stadtplanung, Bauhaustradition und dem angestrebten Ziel einer sozialistischen Neuorganisation des Lebens.
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DE
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Weimar
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ZLB: Kws 130/101
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DI
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Zusammenfassung
Teil 1 der Arbeit "Von der Analyse der Stadtverhältnisse zur Stadtform" befasst sich mit den technischen Voraussetzungen und gestalterische Eigenschaften des Kollektivplans. Der Forschungsschwerpunkt dieses Teil besteht in der Analyse der zwei wichtigsten Fassungen des Kollektivplanes, die die Entwicklung der Planungen in zwei bestimmten Momenten der Geschichte erfasst. Zunächst wird die frühere Fassung des Planes, als sie 1946 im Rahmen der Ausstellung "Berlin plant, erster Bericht" der breiten Öffentlichkeit (im Osten als auch im Westen) präsentiert wurde, untersucht. Danach folgt die Untersuchung der späteren, durchgearbeiteten Version des Planes, die am 15. Juli 1949 im geteilten Berlin und im Auftrag des Ostberliner Magistrats als "Generalplan zum Wiederaufbau Berlins" erstellt worden war. Im Detail liegt der Schwerpunkt der Untersuchung vorwiegend auf zwei Aspekten des Plans: Der geplanten Neugestaltung des städtischen Verkehrsnetzes einerseits und der Frage nach der Neuaufgliederung der Stadt in Grundeinheiten (Wohnzellen) mit optimierten Bebauungs- und Einwohnerdichten andererseits. Eine weitere Frage in diesem Kontext betrifft das Verhältnis zwischen Kollektivplan und Bauhaustradition. Teil 2 der Arbeit legt die gesellschaftlichen Zusammenhänge und den politischen Kontext, die seine Eigenschaften bestimmt haben, ausführlich dar.
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Seiten
128 S.