Relatives und Absolutes in Geodäsie und Geokinematik.

Wittenburg, R.
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1989

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IRB: Z 1431

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Zusammenfassung

Die Erforschung kinematischer Prozesse der Erdkruste auf der Grundlage geodätischer Beobachtungsdifferenzen (Geokinematik) führt auf ein grundsätzliches "Doppel"-Problem: - Filterung der kinematischen Information aus der Meßentropie als ein (statistisches) "Forschungs"-Problem, - mathematische Modellierung der Kinematik als ein (deterministisches) "Darstellungs"-Problem. Das Problem der Darstellung besteht darin, die empirisch ermittelte Kinematik als Synthese der vier unabhängigen Bewegungsformen - Translation (Absolute Kinematik) - Rotation (Ein-Körper-Kinematik) - Dilatation (Größenänderung) (relative Kinematik) - Scherung (Formänderung) (Deformation) zu schreiben. Da eine realitätsnahe Geokinematik von der Annahme eines Diskontinuums (Schollenmosaik) auszugehen hat, kommt auch der Beschreibung von lokalen Translationen und Rotationen große Bedeutung zu. Es muß also unterschieden werden zwischen einer globalen Absolut-Kinematik "des Objektes" - die im allgemeinen als irrelevant ausgeblendet werden kann - und einer lokalen Absolut-Kinematik "im Objekt", die praktische Relevanz besitzt. (-y-)

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Vermessungstechnik 37(1989), Nr.12, S.405-410, Abb.;Tab.;Lit.

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