Die Küstenagenda 21 als Instrument zum Erreichen nachhaltiger Raumentwicklungen in den Küstenzonen der Ostsee.

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Lit

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Münster

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ZLB: 4-2004/3149
IFL: I 1073 - 57

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DI

Zusammenfassung

Mit der Erarbeitung der Küstenagenda 21 wird eine handlungsorientierte Konzeption vorgeschlagen, um nachhaltigen Entwicklungen in den Küstengebieten in der Ostseeregion näher zu kommen. Grundsätzlich werden dabei die bestehenden Ansätze des Integrierten Küstenzonenmanagements (IKZM) und der Lokalen Agenda 21 (LA21) kombiniert. Die Bewusstseinserhöhung der Bevölkerung hinsichtlich gegenwärtiger und zukünftiger Maßnahmen der Inwertsetzung von Küstenräumen sowie deren pro-aktive Partizipation bei Konzepten des Küstenmanagements steht dabei im Vordergrund, bei Betonung der transregionalen und transnationalen Vernetzung lokaler Akteure in Küstenzonen der Ostseeregion. Die Küstenagenda 21 weitet die Konzeption IKZM aus der wissenschaftlichen und fachspezifischen Betrachtung in das "reale Leben", die Lebenswelten der Gesellschaft aus. Ein "horizontales Gegenstromprinzip" zwischen Vertretern des IKZM und der Lokalen Agenda 21 trägt dazu bei, gegenseitige Informationsdefizite abzubauen. Aufgrund der Spillover-Effekte, die insbesondere in der Randmeersituation der Ostsee wirken, wird eine Ausweitung der thematischen als auch räumlichen Orientierung der Lokale Agenda 21-lnitiativen für küstenrelevante Fragestellungen vorgeschlagen. Auf Grundlage verschiedener sozialgeographischer und soziologischer Theorien werden besondere Herausforderungen und Probleme bei der partizipatorischen Küstenzonenentwicklung verdeutlicht. Die Wahrnehmung von "Küste" erhält dabei eine besondere Aufmerksamkeit. Die Potenziale und Nutzaspekte der Partizipation werden gesondert dargestellt. Insbesondere der Hinweis auf die "Risikogemeinschaft" mit einer gemeinsamen Ostsee-Verantwortung und die Etablierung einer "Baltic Attitude" sind Faktoren, die als Positivkriterien in der Küstenagenda 21 aufgegriffen werden. Die Empfehlung einer transnationalen Vernetzung lokaler Akteure für küstenrelevante Planungs- und Entwicklungsaufgaben wird am Projektbeispiel CoNet CZA 21 praxisbezogen überprüft und bewertet. goj/difu

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III, 269 S.

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Hannoversche geographische Arbeiten; 57