Veranstaltungsverkehr im Ballungsraum. Interurbanes Management am Beispiel der Stadt Nürnberg.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0340-4536
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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545
BBR: Z 545
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Abstract
Großveranstaltungen stellen hohe Anforderungen an das Verkehrsmanagement in Ballungsräumen. Bei hohem Besucherandrang müssen die Kapazitäten des Straßennetzes voll ausgeschöpft werden. Dabei sind intelligente Routenempfehlungen gefragt, die bei Engpässen flexibel und schnell Alternativen aufzeigen. In dem Beitrag wird beispielgebend das dynamische Verkehrsleitsystem Messe/Stadion/Arena in Nürnberg beschrieben. Planer und Entwickler des Systems standen vor einer beachtlichen Herausforderung, denn mit einem Einzugsbereich von rund 2,2 Millionen Einwohnern zählt die Stadt zu den sieben stärksten Wirtschaftsräumen in Deutschland, in dem sich täglich etwa 560.000 Kraftfahrzeuge hin und her bewegen, und der zudem noch von vier Autobahnen umschlossen wird. Fünf Autobahnkreuze und ein Autobahndreieck sind dementsprechend hoch frequentierte Knotenpunkte. Daher musste ein Leitsystem entwickelt werden, das den Verkehr bereits auf den Autobahnen gezielt verteilt und Rückstauungen, ausgelöst in den drei Veranstaltungsarealen, die sich im Fall Nürnberg ausschließlich im Südosten der Stadt befinden, durch eine intelligente Steuerung vermeidet. Im März 2004 ging das Verkehrsleitsystem in Nürnberg als Gemeinschaftsprojekt der Autobahndirektion Nordbayern, der Stadt Nürnberg und der Nürnberg/Messe GmbH in Betrieb. Größe, Konzeption und Softwareentwicklung machen das System heute zu einem Vorreitermodell für ähnlich gelagerte Standorte in ganz Europa. difu
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Verkehr und Technik
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Nr. 10
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S. 355-359