E-Mobilität als Baustein einer ländlichen Mobilitätswende. Kommunale E-Mobilitäts- und Carsharing-Strategien.

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DE

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Bielefeld

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ZLB: Kws 360/296

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EDOC

Zusammenfassung

E-Mobilität und E-Carsharing sind derzeit vor allem in hochverdichteten urbanen Räumen verbreitet. In ländlichen Räumen gewinnt das Thema E-Mobilität zwar zunehmend an Aufmerksamkeit, aber befindet sich zumeist noch in ersten Erprobungsphasen. Aus ökologischer Sicht ist eine bloße Umstellung des derzeitigen Individualverkehrs auf elektrisch betriebene PKW nicht sinnvoll, insbesondere im Hinblick auf den Ressourcenbedarf bei der Herstellung von E-Autos. Carsharing-Optionen bieten in ländlichen Regionen grundsätzlich das Potenzial, zu einem verbesserten Mobilitätsangebot beizutragen. Allerdings sind die Voraussetzungen für E-Carsharing-Angebote hier komplexer als in urbanen Gebieten, insbesondere gilt der Besitz eines eigenen Automobils angesichts mangelnder ÖPNV-Angebote und größerer Reichweitenbedarfe oft als unverzichtbar. Der Beitrag diskutiert anhand von Beispielen aus Nordhessen kommunale Ansätze einer Mobilitätswende, die E-Mobilität und Carsharing-Angebote miteinander verbinden und dabei auf eine Flexibilisierung von Nutzungs- und Eigentumsverhältnissen und spezifische Akteursstrukturen setzen.

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Seiten

211-228

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Edition Politik; 95