Die Integrationspolitik der Hessischen Landesregierung unter Ministerpräsident Georg-August Zinn.

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Gießen

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ZLB: 96/1885

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DI

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Abstract

Das Bundesland Hessen, so wie man es heute kennt, entstand 1945 als Staat Großhessen. Noch nie zuvor hatte es in dieser organisatorischen Einheit bestanden. Sowohl in seiner Struktur als auch in der Zusammensetzung seiner Bevölkerung stellte es ein extrem heterogenes Gebilde dar. Es gab partiell unterschiedliches öffentliches und privates Recht, starke Unterschiede in der Verteilung von Industrie und Landwirtschaft und weitere Probleme als sogenanntes Zonengrenzland. Heute stellt Hessen ein homogenes Gebilde dar. Einen großen Beitrag dazu leistete Ministerpräsident Zinn mit seiner Integrationspolitik in den Jahren von 1950 bis 1969. Der Autorbefaßt sich mit der Person und den dazugehörenden politisch- gesellschaftlichen Veränderungen. In wesentlichen Punkten wird die Politik Zinns und seiner Regierungen im Hinblick auf die Entwicklungen des Bundeslandes Hessen zu einer staatlichen, strukturellen und gesellschaftlichen Einheit betrachtet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, weiche persönlichen, politischen und gesellschaftspolitischen Voraussetzungen vorlagen oder geschaffen wurden, um bei der Ausgangssituation des Jahres 1950 innerhalb weniger Regierungsperioden ein Staatswesen mit annähernd ausgeglichener Struktur entstehen zu lassen. mabo/difu

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210 S.

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