Gruppe - Kollektiv - Institution. Aufgaben und Möglichkeiten der Öffentlichen Erziehung in der Wissenschaftsgesellschaft.

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SEBI: 78/5433

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Aufgabe der Erziehung ist es, dem jungen Menschen zum Selbstverständnis in den Grundbezügen des Daseins zu verhelfen und zur Formung, Festigung und Tradierung mitmenschlichen Verhaltens in Institutionen beizutragen. Die Erziehung kann diese Aufgabe bewältigen, wenn sie das Wesen der menschlichen Freiheit als unverplanbare Größe, als stets instabiles Moment anerkennt. Dementsprechend hat der heutige Erzieher keine fertigen Rezepte zur Lebensbewältigung mehr anzubieten - aber das verbindet ihn umso stärker mit seinen Zöglingen In dem menschlichen Drang, die Frage nach dem Sinn des Seins zu beantworten, koexistieren Erzieher und Zöglinge in einer Notgemeinschaft vor dem Unbegriffenen. Nicht mehr als Wissender und Weiser, sondern als Partner und Berater mit tieferem, aber dennoch begrenztem Einblick kann der Erzieher dem jungen Menschen beistehen in dem lebendig-schöpferischen Prozeß der Selbstverständigung in den Umweltbezügen. Vor dem Hintergrund des hier skizzierten Verständnisses der Erziehungsaufgabe untersucht die Arbeit die unterschiedlichen Bedeutungsinhalte der Begriffe Gruppe, Gemeinschaft, Kollektiv und Institution im Rahmen verschiedener Erziehungstheorien. bg/difu

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Erziehungswissenschaft, Öffentliche Erziehung, Industriegesellschaft, Bildungswesen, Schule, Theorie

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Freiburg/Breisgau: (1969), 195 S., Lit.

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Erziehungswissenschaft, Öffentliche Erziehung, Industriegesellschaft, Bildungswesen, Schule, Theorie

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