Starkregen - Urbane Sturzfluten 4.0. Fortschreibung der Studie Niederschlagswasser vom Mai 2016. Anpassung der quantitativen Niederschlagswasserbeseitigung an den Klimawandel. Hintergründe, Risiken, Vorsorgemaßnahmen.
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Abstract
Zunehmend kommt es zu Starkregenereignissen mit Überflutungen im urbanen Raum. Auch wenn noch keine wissenschaftlich fundierte Prognose aufgrund fehlender hydrologischer Daten möglich ist, so zeigen verschiedene Auswertungen, dass mit einer weiteren Zunahme dieser Extremereignisse zu rechnen ist. Besonders gefährdete Objekte sind Wohn- und Industriegebäude, Infrastruktureinrichtungen und Verkehrsanlagen. Während bei Flusshochwasser aus großen Einzugsgebieten Vorwarnzeiten den Betroffenen ermöglichen, sich und wertvolle Güter zu schützen und zu sichern, fehlen bei extremen Niederschlägen mit schnellem Abfluss sowohl Prognosen als auch entsprechende Vorwarnzeiten. Zur Vorsorge vor den Gefahren von Starkregenereignissen werden folgende Maßnahmen vorgeschlagen: Niederschlags- und Abflussmessungen mit aktuellen hydraulischen Nachweisen des Entwässerungssystems (Überflutungsnachweis); Gefährdungsanalyse und Gefahrenkarte der betroffenen Gebiete und Objekte; Integraler und multifunktionaler Überflutungsschutz mit Regenwassermanagement (Versickerung, Rückhalt und Verdunstung); Objektschutz (Kellerabgänge, Lichtschächte, Grundstücksentwässerungsanlage u.a.); Anpassung des Entwässerungssystems und Einbindung von Verkehrs- und Freiflächen; Information und Beratung der möglichen Betroffenen. Vorgaben hierzu sind sowohl im Baugesetzbuch als auch in den Wassergesetzen enthalten, die bei Planungen und Genehmigungen umzusetzen sind.
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134 S.