Voraussetzungen, Chancen und Anknüpfungspunkte für eine ökologische Betriebspolitik.

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Berlin

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ZLB: 2001/2663-4

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Abstract

Jenseits idealtypischer Modellannahmen ist eine ökologische Betriebspolitik sowie ihre organisations- und arbeitspolitische Umsetzung von den entscheidungsrelevanten Akteuren im Unternehmen, deren Interessen, Fachkompetenzen und betriebspolitischen Durchsetzungsmöglichkeiten abhängig. Ökologische Betriebs- und ökonomische Reorganisationsprozesse bedürfen aufgrund der ihnen inhärenten Macht- und Interessenstrukturen einer mikropolitischen Betrachtung, die die unterschiedlichen Handlungsfähigkeiten und -chancen der verschiedenen Akteure in der Organisation reflektiert. Die Suche nach möglichen ökologischen Handlungs- und Produktionsweisen im Betrieb ist - bestimmt durch die ökonomischen, die mikro- und makropolitischen Konstellationen - stets ein politisch machtdurchwirkter und relativ ergebnisoffener Prozess im Rahmen bestehender kontingenter Handlungsräume. In diesem Sinne muss eine gewerkschaftliche ökologische Betriebspolitik darauf gerichtet sein, diesen Möglichkeits- und Artikulationsraum in den betriebspolitischen Handlungsfeldern immer wieder neu auszuloten und die betrieblichen Akteure zu befähigen, innerhalb der betrieblichen Strukturen eigenständige Handlungsmöglichkeiten wahrzunehmen. difu

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60 S.

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Papers; P 01-504