Beeinflussung von räumlicher Mobilität durch gebaute Strukturen: Wunschbild oder Chance für eine nachhaltige Gestaltung des Mobilitätsgeschehens in Stadtregionen?

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ZLB: 2000/340-4

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Abstract

In dem Beitrag werden empirische Befunde zum Wechselspiel zwischen den physischen Gegebenheiten der Siedlungsstruktur und dem Verkehrsgeschehen, raumplanerische Schlussfolgerungen im stadtregionalen Kontext sowie die Wirkung von Nutzungsmischung auf das Verkehrsgeschehen analysiert. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass räumliche Mobilität in starkem Maß von den sozio-demographischen Lebenssituationen beeinflusst wird. Im Ergebnis der Untersuchungen wird festgestellt, dass siedlungsstrukturell bedingte Verkehrsvolumina nicht nur ein hypothetisches Konstrukt sind, sondern sich - wenn auch mit gewissen Unschärfen - eindeutig messen lassen. Dabei wird auf eine Reihe skeptischer Positionen hinsichtlich der Messung dieser Verkehrsvolumina eingegangen, die als durchaus begründet bewertet werden. Des weiteren wird erläutert, dass unter den heutigen Mobilitätsrahmenbedingungen (v.a. den Kostenrahmen) siedlungsstrukturell bedingte Verkehrsvolumina nur einen relativ kleinen Anteil des Gesamtverkehrsvolumens ausmachen und dass die Beeinflussung siedlungsstruktureller Rahmenbedingungen "zwar eine notwendige, aber noch keine hinreichende Bedingung für eine verkehrssparsame und am Umweltverbund orientierte Verkehrsstruktur" sei. irs/difu

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S. 19-34

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Graue Reihe; 20