Regionale Lebensbedingungen, Migration und Fertilität.
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BBR: C 20 062
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Zusammenfassung
Die Studie untersucht den Einfluß regionaler Lebensbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland auf das generative Verhalten. Dazu wird eine allgemeine Theorie zum Zusammenhang zwischen der Opportunitätsstruktur von Regionen, der Mobilität zwischen ihnen und Verhalten entwickelt, am Beispiel der Geburt des ersten Kindes konkretisiert und anhand von Lebensverlaufsdaten empirisch überprüft. Unterschiede im generativen Verhalten zwischen städtischen und ländlichen Regionen sind sowohl durch die regionale Differenzierung der Gelegenheitsstruktur und der soziodemographischen Komposition einer Region als auch durch selektive Wanderungen bedingt. So sind die regional unterschiedlichen Berufschancen und Möglichkeiten, in nicht-familialen Haushaltstypen zu leben, für eine Erklärung des regionalen Geburtengefälles sehr bedeutsam. Darüber hinaus werden bei Stadt-Land-Wanderungen Selektions-, für Männer bei Stadt-Land-Wanderungen Sozialisationseffekte nachgewiesen. Frauen in Großstädten, die einen Wechsel in weniger stark urbanisierte Regionen voraussehen, verzögern die Geburt des ersten Kindes derart stark, daß sie noch unter dem niedrigen großstädtischen Fertilitätsniveau liegen. Die höhere Fertilität der Stadt-Land Wanderer geht zu einem großen Teil auf das generative Verhalten der Rückwanderer zurück. - (n.Verf.)
Beschreibung
Schlagwörter
Lebensqualität, Regional, Generatives Verhalten, Familie, Bevölkerungswanderung, Biographie, Bevölkerung/Gesellschaft, Wanderung
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Frankfurt/Main: (1988), 51 S., Abb.; Tab.; Lit.
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Lebensqualität, Regional, Generatives Verhalten, Familie, Bevölkerungswanderung, Biographie, Bevölkerung/Gesellschaft, Wanderung
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Arbeitspapier SFB 3; 274