Tübinger Studenten im Kaiserreich. Eine sozialgeschichtliche Untersuchung.

Thorbecke
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Thorbecke

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Sigmaringen

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ZLB: 97/968

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DI
S

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Abstract

Die jüngeren Arbeiten zur Problematik des Bildungsbürgertums in der Zeit des Kaiserreiches haben die Studenten kaum thematisiert. Daß die Studenten dem Bürgertum zuzuordnen sind, steht für den Autor außer Frage. Ziel der Arbeit ist es, das Bildungsbürgertum in Ausbildung am Beispiel der Universität Tübingen nachzuzeichnen. Im Vordergrund steht das Innenleben der Universität, vor allem die Rolle von Studenten in dieser Institution und ihr Weg von der Immatrikulation bis zum Examen. Die Studierenden der Universität Tübingen eignen sich hierfür aus mehreren Gründen besonders: Das Königreich Württemberg hatte nur diese eine Universität, so daß wohl die meisten Studenten aus Württemberg mehrere Semester in der Stadt am Neckar verbrachten. Diese Tatsache egalisierte den studentischen Erfahrungshorizont der meisten dortigen Akademiker. Hinsichtlich der Studentenzahlen nahm Tübingen eine mittlere Position unter den rund 20 deutschen Universitäten ein. Bei der Studentendichte - also dem Zahlenverhältnis zwischen Studenten und Bürgern - lag die Stadt Tübingen an der Spitze, deutlich vor den anderen typischen Universitätsstädten zu dieser Zeit. Darüber hinaus ist die Konzentration zahlreicher Archive in Tübingen und Umgebung (günstige Quellensituation) ein weiteres Argument für die Wahl von Tübingen. sg/difu

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284 S.

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Contubernium. Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte; 44