Finanzierungsalternativen im Gesundheitswesen.

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Bonn

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ZLB: 4-2009/1419

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GU

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Abstract

Vor dem Hintergrund der Sicherstellung einer nachhaltigen Finanzierung der Gesundheitsversorgung werden Folgen und Alternativen der Marktsegmentierung, der Beitragsgestaltung, des Einkommens- und Familienlastenausgleichs, das Kapitaldeckungs- und das Umlageverfahren diskutiert. Festgehalten wird, dass sinnvolle Reformoptionen für die Finanzierung der GKV sich aus der Kombination mehrerer Reformelemente ergeben. Grundlage sollte eine Pflichtversicherung für alle Bürger im Rahmen eines einheitlichen Krankenversicherungsmarktes sein, der durch Kontraktionszwang, risikounabhängige Prämien und einen morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich charakterisiert ist. Die Beitragsgestaltung kann in Form einer Pauschale kombiniert mit einem steuerfinanzierten Zuschusssystem oder in Form eines einkommensabhängigen Beitrags erfolgen. Kinder sollten beitragsfrei mitversichert werden. Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehegatten ohne eigenes Einkommen soll entfallen. Im Falle von einkommensabhängigen Beiträgen sollein negatives Ehegattensplitting stattfinden. Der Umlagefinanzierung ist im Rahmen der GKV grundsätzlich der Vorzug zu geben.

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24 S.

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