Wie geht es weiter mit dem ÖPNV? Nahverkehrsfinanzierung.

Alternative Kommunalpolitik
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Alternative Kommunalpolitik

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Bielefeld

item.page.language

item.page.issn

0941-9225

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 740 ZB 6736
IRB: Z 1674
BBR: Z 555

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die Bundesregierung hat am 24. Sptember 2015 entschieden, dass die Regionalisierungsmittel zur Finanzierung der Nahverkehrsinfrastruktur von derzeit 7,3 auf 8 Milliarden jährlich aufgestockt werden. Gleichzeitig soll die Dynamisierung der Mittel von jetzt 1,5 auf künftig 1,8 Prozent im Jahr anwachsen. Außerdem wurde eine Fortführung des Bundesprogramms nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG-Bundesprogramm) über 2019 hinaus zugesagt. Mit dem GVFG-Bundesprogramm fördert der Bund Nahverkehrsprojekte mit zuwendungsfähigen Kosten von über 50 Millionen Euro. Dafür sollen nun weiterhin jährlich 330 Millionen Euro jährlich zur Verfügung stehen. Doch aufgrund des aufgestauten Sanierungsbedarfs der kommunalen Schienenverkehrsnetze, der mittlerweile Investitionen von deutlich mehr als 3 Milliarden Euro erfordert, bleiben für die Kommunen große Unsicherheiten. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zur Diskussion gestellt, die über die an ihre Grenzen gestoßene Nutzerfinanzierung im herkömmlichen Sinn hinausgehen. Eines dieser Instrumente ist die so genannte Nutznießerfinanzierung, bei der auch diejenigen beteiligt werden, die indirekt vom Bau öffentlicher Verkehrsmittel wie Stadt- oder U-Bahnstrecken profitieren. Ein weiterer Weg zur Verbesserung der Einnahmesituation ist das Bürgerticket, das grundsätzlich als ein Grundbeitrag für den Nahverkehr vor Ort verstanden werden kann und von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort quasi nach dem Umlageverfahren erhoben wird. Als Variante kann eine Kopplung an die Grundsteuer erwogen werden.

Description

Keywords

Journal

AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik

item.page.issue

Nr. 6

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 38-39

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries