Verwaltungskultur im Wandel der Staatsfunktionen - Auf dem Weg zum kooperativen Staat.
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DE
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0342-5592
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IRB: Z 1142
ZLB: Zs 242-4
BBR: Z 477
ZLB: Zs 242-4
BBR: Z 477
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Abstract
Die Diskussion um Wege, denen eine moderne Verwaltung folgen muß, hat diese untrennbar mit dem Begriff der Verwaltungskultur verbunden. Dahinter stehen das Bild der Verwaltung nach außen, die Organisationskultur und, als Folge beider, bestimmte Verhaltensmuster in und gegenüber der Verwaltung. Der vorliegende Beitrag unternimmt einleitend eine Bestandsaufnahme der deutschen Verwaltungskultur und untersucht, ob und wieweit Idealbild und Realität übereinstimmen. Organisation, Führung, Mitarbeiter bilden jeweils die Themen. Die Analyse zeigt, daß es Veränderung vor allem bei den Instrumenten des Verwaltunshandelns gibt. Der Einsatz eines Instrumentenmix hat dabei deutlich inkrementellen Charakter, mit den damit verbundenen Risiken. Weniger verändert haben sich die Einstellungen der Führungskräfte und Mitarbeiter und kaum verändert haben sich die Rahmenbedingungen des Dienstrechts. Abschließend wird diskutiert, wie sich der Prozeß der deutschen Einheit, der Zusammenführung zweier Verwaltungskulturen, und der Prozeß der europäischen Integration auf die Modernisierung der Verwaltung auswirken. Hier werden, so die Feststellung, Ressourcen gebunden, die für die Reform eingesetzt werden könnten. Andererseits zeigen die Verwaltungen in den neuen Bundesländern auch neue Handlungsformen, etwa in der Kooperation Staat-Wirtschaft, und der Vergleich mit europäischen Verwaltungskulturen verdeutlicht die Verkrustung des deutschen öffentlichen Dienstrechts.
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Verwaltungsrundschau
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Nr.1
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S.12-17