Rückgewinnung kritischer Metalle. Die Demontage von Elektro- und Elektronikkomponenten aus Altfahrzeugen für die stoffliche Verwertung kann eine wichtigen Beitrag zur Ressourceneffizienz leisten.

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Berlin

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1868-9531

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ZLB: Kws 280 ZB 1571
IRB: Z 1853

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Abstract

In Deutschland fallen rund eine halbe Million Pkw und leichte Nutzfahrzeuge als Altfahrzeuge an. Neue Herausforderungen entstehen für die Demontage und Verwertungsbetriebe, weil die Menge an Fahrzeugelektronik stark zunimmt. Untersuchungen zeigen, dass das Gesamtmetallpotenzial der Fahrzeugelektronik, die in den aktuellen Fahrzeugen verbaut ist, dem Potenzial von Elektro- und Elektronikgeräten teilweise nicht nachsteht. Eine verstärkte Rückgewinnung der Edel- und Sondermetalle aus Altfahrzeugen könnte deshalb einen bedeutsamen Beitrag zur Ressourcenschonung und Rohstoffsicherheit leisten. In dem Forschungsvorhaben "Optimierung der Separation von Bauteilen und Materialen aus Altfahrzeugen zur Rückgewinnung kritischer Metalle (ORKAM)" wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) die Demontage von Fahrzeugelektronik aus Altfahrzeugen näher untersucht. Es wurden die relevantesten Komponenten identifiziert und praktische Separationsversuche durchgeführt, wobei auch der Demontageaufwand und die Wirtschaftlichkeit ermittelt wurde. Die derzeit möglichen Komponentenerlöse liegen auf einem niedrigen Niveau und decken bei mehr als der Hälfte der 141 ermittelten Komponenten nicht die Kosten. Aus den Untersuchungen kristallisierte sich daher auch heraus, dass die Informationslage zur Demontage von Fahrzeugelektronik verbessert und die Behandlungskette für separierte Fahrzeugelektronik effizienter gestaltet werden müssen, um die Demontage und Verwertung effektiv und möglichst wirtschaftlich gestalten zu können.

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Nr. 2

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S. 27-37

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