Raumbindung und Handlungsmuster lokaler Wirtschaftsbetriebe im Rahmen der Integrierten Stadtteilentwicklung. Eine europäische Fallstudie am Beispiel Berlin und Kopenhagen.
Kovac
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Kovac
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DE
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Hamburg
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1435-6589
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ZLB: 2007/3356
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DI
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Abstract
Ausgangspunkt der Studie sind neue integrative Ansätze der Stadtteilentwicklung, die ökonomische Erneuerungsstrategien mit einbeziehen und lokale Wirtschaftsbetriebe als Akteure des Aufwertungsprozesses im Stadtquartier verstehen. Die Praxis zeigt, dass die Förderung der lokalen Wirtschaft und Beschäftigung mittlerweile ein bedeutendes Ziel im Aufwertungsprozess benachteiligter Stadtquartiere darstellt. Dennoch können aufgrund mangelnder Erfahrungen und überforderter Partner kaum Maßnahmen realisiert werden, die die wirtschaftliche Lage in den Gebieten verbessert. Die Beteiligung lokaler Wirtschaftsbetriebe an Maßnahmen im Rahmen der Integrierten Stadtteilentwicklung ist darüber hinaus sehr gering. Angesichts dessen werden die Ursachen von planerischer Seite vermehrt bei den wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen gesucht. Auf programmatischer Ebene werden die unzureichende örtliche Fokussierung und der zumeist fehlende Sozialraumbezug der wirtschafts- und beschäftigungsfördernden Maßnahmen dafür verantwortlich gemacht. Den lokalen Wirtschaftsbetrieben wird in diesem Prozess hingegen ein originäres Interesse an der Entwicklung des Stadtquartiers und der Beteiligung an Aufwertungsprozessen nachgesagt, was sich aus ihrer engen Verbindung zum Stadtquartier (Raumbindung) und aus ihrem wirtschaftlichen Interesse/Handeln ableitet. Ihre zumeist wirtschaftlich prekäre Lage schränkt die Beteiligungsmöglichkeiten jedoch ein. Die Autorin greift diese Argumentation auf und hinterfragt die Bedeutung der Raumbindung und des wirtschaftlichen Handelns lokaler Wirtschaftsbetriebe für den Aufwertungsprozess im Rahmen der Integrierten Stadtteilentwicklung. Die Studie ergibt, dass der Einfluss der relationalen Raumbindung auf die Entwicklung des Stadtquartiers weit geringer ist als ihr von theoretischer und programmatischer Seite zugesprochen wird. difu
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X, 308 S.
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Schriften zur Kulturwissenschaft; 69