Regionalisierung und Gerechtigkeit? Eine Betrachtung auf Chancen und Risiken entlang theoretischer und empirischer Hinweise.

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Dortmund

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Zusammenfassung

Die kumulative Arbeit widmet sich der Regionalisierungsstrategie unter einer konkreten Fragestellung: Welche Potenziale sind mit Regionalisierung verknüpft, gerechtigkeitsbefördernde Leistungen für das Schulsystem zu erbringen? Dieser thematische Fokus auf die Gerechtigkeitsleistungen von Regionalisierung begründet sich vor allem in entsprechend vorgefundenen bildungspolitisch-programmatischen Potenzialzuweisungen. Im Anschluss an die nachgezeichnete programmatische Debatte widmet sich die Arbeit der erziehungswissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Regionalisierungsstrategie. Die noch junge Forschung in diesem Feld weist dabei erhebliche Desiderate auf. Lediglich erste konzeptionelle Skizzen mit theoretischen Bezügen bzw. unterschiedlich akzentuierte Diskursstränge liegen diesbezüglich vor. Deutlich weiter ist demgegenüber der erziehungswissenschaftliche Diskurs zu den Arbeitsweisen und Wirkbereichen interschulischer Vernetzung, hier existieren inzwischen vergleichsweise elaborierte Theorievorschläge und ein recht umfassender nationaler und internationaler Forschungsstand. Ausgehend von der zentralen Forschungslücke zur Frage von Regionalisierung und ihre gerechtigkeitsbezogenen Leistungen für das Schulsystem werden in einem letzten Schritt relevante Gerechtigkeitsansätze aus dem philosophischen Diskurs sowie ein jüngerer Vorschlag zur gerechtigkeitstheoretisch fundierten Analyse von Schulsystemen herangezogen, um der zentralen Fragestellung der Arbeit nachzugehen.

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324 S.

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