Computerspiele und der gesetzliche Jugendmedienschutz.

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Tübingen

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ZLB: 2000/2597

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Abstract

Die Arbeit charakterisiert zunächst die verschiedenen Formen von Computerspielen im allgemeinen wie die Problematik potenziell jugendgefährdender Spiele im besonderen und zeigt die wirtschaftliche Gegebenheiten des Computerspielemarkts auf. Bei der Untersuchung der rechtlichen Bewältigung dieser Thematik werden einzelne Sachgebiete, Vorschriften und Institutionen des Jugendmedienschutzes vorgestellt und gegeneinander abgegrenzt; näher untersucht wird das für Computerspiele einschlägige Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften und Medieninhalte (GJSM). Dabei geht es vor allem um die Frage nach dem Indizierungsverfahren vor der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften und die Frage, welche Computerspiele als jugendgefährdend einzustufen sind. Abschließend werden die Rechtsfolgen einer Indizierung und die Rechtsschutzmöglichkeiten näher beleuchtet. Festgehalten wird, dass nach dem derzeitigen Forschungsstand die von Computerspielen ausgehende Gefahr geringer zu sein scheint, als es die Berichterstattung in den Massenmedien vermuten lässt. Eine Versachlichung der Diskussion wäre ebenso wünschenswert wie eine Vereinheitlichung der Jugendschutzbestimmungen auf europäischer Ebene. goj/difu

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XXII, 151 S.

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