Verwaltungen jenseits der Zweckrationalität. Ein organisationstheoretischer angeleiteter Vergleich verschiedener Konzepte.

Nomos
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Nomos

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DE

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Baden-Baden

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ZLB: 98/329

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Zusammenfassung

In der verwaltungstheoretischen Arbeit wird gefragt, ob Verwaltungen zweckrationale Systeme sind? In Verwaltungen sind mehr Kräfte am Werk, die mit einer lediglich funktionalen Sichtweise nicht zu erkennen sind. Über die (versuchte) Aufgabenerfüllung hinaus werden eigenständige Koordinationsmuster entwickelt, Handlungsorientierungen gebildet, Interaktions- und Interpretationsmuster hervorgebracht. Es wird dieser 'Überschuß' von Organisation als "organisationelles Mehr" bezeichnet. Mit dem Begriff "Mehr" wird an einen zentralen soziologischen Sachverhalt angeknüpft, daß soziale Einheiten gegenüber den Individuen und ihrem Handeln eine vorrangige und prägende Kraft darstellen. Aufbauend auf einer umfassenden Darstellung und Analyse der zugrundeliegenden Theorien und Konzepte wird in der Arbeit der Versuch unternommen, das Profil des "organisationellen Mehr" öffentlicher Verwaltungen zu umreißen. Folgende Konzepte werden diskutiert: Bürokratieforschung, informelles Verwaltungshandeln, Verwaltungskultur, Organisationskultur und institutionelle Theorie der Organisation. sg/difu

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255 S.

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Veröffentlichungen aus dem DFG-Schwerpunktprogramm. Theorie politischer Institutionen