Der Radfernweg "Via Bavarica Tyrolensis" als Modell für ein grenzübergreifendes europäisches Tourismusmanagement.
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Trier
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DI
EDOC
EDOC
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Seit Juli 2004 besteht mit dem Radfernweg "Via Bavarica Tyrolensis" auf 228 Kilometern eine ringförmige Radfernwegeinfrastruktur südlich von München, einschließlich einer Verbindung nach Österreich ins Tiroler Inntal. Die Befragung im Juni 2006 auf dem Radfernweg zeigen, dass derzeit nur ca. jeder Achte auf der Via Bavarica Tyrolensis als mehrtägiger Radreisender unterwegs ist, und die damit ihre Potenziale bei weitem nicht ausschöpft. Um das Interesse an mehrtägigen Radreisen zu steigern, bedarf es eines attraktiveren Rahmens, etwa die Integration der Via Bavarica Tyrolensis als Teilstück eines "Radfernwegs München - Verona" nach dem Dachmarkenprinzip. Als Ergebnis der SWOT-Analyse erscheint zum einen die Inwertsetzung der reichhaltigen, geschichtlichkulturellen Grundlagen sinnvoll. Zum anderen könnte sich "München - Verona" aufgrund der guten Kombinationsmöglichkeiten mit dem öffentlichen Personenverkehr als Produkt des gemäßigt-sportlichen, alpinen Komfort-Radreisens positionieren. Hierfür bedarf es zur Vernetzung aller Partner sowie zur Sicherstellung von Qualitäts- und Vermarktungsstandards einer Geschäftsstelle. Als Rechtsform sollte die "Europäische wirtschaftliche Interessensvereinigung (EWIV)" in Betracht gezogen werden. Dabei ist die Nutzung von Fördermitteln zu prüfen, z.B. aus dem Programmraum "Alpine Space" in INTERREG IV. Gerade angesichts der aktuellen Diskussion um den Klimawandel würde damit ein sehr lukratives Tourismussegment für die beteiligten Regionen umfassend erschlossen werden mit dem sog. "Zero Emission Vehicle" Fahrrad.
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XV, 343 S.