Einführung von eTicket-Systemen mit Hilfe von Betreibermodellen - auch für Deutschland eine Option? Ein Diskussionsbeitrag aus der "UAG Betreibermodelle und Finanzierung" des Arbeitskreises kontaktlose Chipkartensysteme für Electronic Ticketing e.V. (kontiki).
E. Schmidt
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Datum
2010
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Herausgeber
E. Schmidt
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
Sprache
ISSN
0340-4536
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545
BBR: Z 545
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Der Vertrieb im deutschen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) befindet sich momentan erkennbar im Umbruch. Auf der einen Seite werden die E-Ticketing-Pilotprojekte immer umfangreicher, so dass die Wahrscheinlichkeit einer späteren Regelanwendung stark ansteigt. Auf der anderen Seite steht in verschiedenen deutschen Verkehrsverbünden und Verkehrsunternehmen eine grundlegende Modernisierung der Marketing- und Vertriebssysteme an. Nicht zuletzt wegen des immensen Investitionsbedarfs wird in einigen Regionen darüber nachgedacht, ob der Vertrieb unabhängig vom Betrieb vergeben werden sollte oder ob er dauerhaft an die Verkehrsleistung im ÖPNV gebunden sein muss. Befürworter einer Trennung von Betrieb und Vertrieb erhoffen sich größeren Wettbewerb und eine erhöhte Vertriebsqualität durch einen unternehmensneutralen Vertrieb. Wenn der Vertrieb nicht mehr in Eigenleistung erbracht werden sollte, stellt sich die Frage, wer ihn dann auslegen, finanzieren und betreiben soll. In dem Beitrag wird untersucht, welche Modelle geeignet sind, eine angestrebte Modernisierung der Vertriebsstrukturen insbesondere in Form des Übergangs vom konventionellen Vertrieb hin zum elektronischen Fahrgeldmanagement (EFM) zu erreichen. Der Artikel soll den Akteuren in den Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünden einen Anstoß geben, im Vorfeld von E-Ticket-Einführungen die Realisierung dieser Projekte mittels eines Betreibermodells in Betracht zu ziehen. Als Beispiel für ein Betreibermodell im Schienenpersonennahverkehr (SPNV)-Vertrieb wird die MittelrheinBahn genannt. Dort betreibt die public transport revenue management GmbH (ptrm) das gesamte Vertriebssystem inklusive stationärem Vertrieb an allen Stationen, Abo-Verkauf, Internetvertrieb, mobilem Vertrieb und Einnahmeaufteilung.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Verkehr und Technik
Ausgabe
Nr. 5
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 155-160