Notwendigkeit einer Volkszählung für Deutschland aus der Sicht von Raumentwicklungspolitik und raumwissenschaftlicher Forschung.

Akademie für Raumforschung und Landesplanung
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Akademie für Raumforschung und Landesplanung

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DE

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Hannover

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ZLB: 4-Zs 2719
BBR: Z 26A
IFL: Z 441

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Abstract

In Deutschland hat es seit fast 20 (alte Länder) bzw. 25 Jahren (neue Länder) keine Volkszählung mehr gegeben. Seitdem sind viele Veränderungen mit gravierenden Folgen für die Raum- und Siedlungsstruktur eingetreten. Gerade für die räumliche Planung und Forschung stellt sich daher die Frage nach der Notwendigkeit einer neuen Volkszählung mit großer Dringlichkeit, benötigt sie doch auf verschiedenen räumlichen Bezugsebenen Daten als Grundlage für Szenarien und Prognosen, die Aufstellung von Programmen und Plänen oder für Zwecke des Monitoring und der Erfolgskontrolle. Ein wichtiger methodischer Aspekt bezieht sich darauf, inwieweit eine - bisher übliche - Vollerhebung durch einen "registergestützten Zensus" bzw. eine Volkszählung "light" ersetzt werden kann. Aufgrund des lückenhaften Datenangebots in Deutschland, in allen anderen EU-Ländern wurde 2001 eine Volkszählung durchgeführt, sind - nach Meinung des Arbeitskreises - aus Sicht von Raumplanung, Raumentwicklung und raumwissenschaftlicher Forschung verlässliche Daten unbedingt erforderlich. Dies gewährleiste derzeit nur eine traditionelle Volkszählung in Form einer Vollerhebung. fu/difu

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Nachrichten. ARL

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Nr. 3

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S. 8-11

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