Die Gestehungskosten ländlicher Siedlerstellen in der Bundesrepublik 1956-1960.

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SEBI: 79/5540

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Die Schaffung neuer Neben- und Vollerwerbsstellen in der Landwirtschaft durch Neusiedlung zur Eingliederung von Heimatvertriebenen und zur strukturellen Verbesserung ist Anfang der 60er Jahre eine sozial- und gesellschaftspolitische Aufgabe. Bei der Untersuchung der Gestehungskosten und ihrer Rentabilität wurden von den 1960 in der BRD ausgelegten 8.125 Siedlerstellen 2.104 (26 %) betrachtet, davon waren 70 % Bauernstellen, der Rest war u.a. Erwerbsgartensiedlungen und Land- und Forstarbeitersiedlungen. Bei Preissteigerungen für Land und Bauleistungen stiegen die Gesamtaufwendungen von 1956 bis 1960 um 42 % auf 453 Mio. DM an, bei rückläufiger Stellenzahl. Zu den weiteren Ergebnissen der Untersuchung gehört u.a., daß Baukosten und Besiedlungsaufwand nur eine sehr schwache Abhängigkeit von der Betriebsgröße zeigen und daß, bei sehr unterschiedlicher Kostenstruktur der einzelnen Stellenarten, die Anzahlung der Siedler bei den Bauernstellen im Schnitt noch 26 % der Kosten decken, nur 16 % bis 18 % bei den anderen Stellenarten.

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Siedlungsstruktur, Neusiedlung, Gestehungskosten, Kostenanalyse, Landwirtschaft, Finanzplanung, Siedlungsgeschichte

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Köln: C.F.Müller (1964), 132 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.

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Siedlungsstruktur, Neusiedlung, Gestehungskosten, Kostenanalyse, Landwirtschaft, Finanzplanung, Siedlungsgeschichte

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Beiträge und Untersuchungen. "Materialien-Sammlung für Wohnungs- und Siedlungswesen"; 57