Linienbandkeramiker beiderseits des Ederbaches bei Hohenwepel/Großeneder in der Warburger Börde. Fundgut, Rohstoffe und Wirtschaftsraum.; Orts- und Flurnamen Westfalens als Bezeichnungen prähistorischer Natur- und Kulturelemente. Ergebnisse einer Analyse mit Richard Festers paläolinguistischer Methode.
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DE
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Münster
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ZLB: 4-2007/945
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Abstract
Seraphim stellt in der ersten Arbeit das Fundinventar zweier bandkeramischer Siedlungen beiderseits des Ederbaches in der Warburger Börde vor, vergleicht es mit den Ergebnissen der Forschung in anderen Regionen des mitteleuropäischen Lössgürtels und geht insbesondere der Frage nach der Herkunft der Rohstoffe nach, die von den Bewohnern der Siedlungen am Ederbach für die Herstellung ihrer Groß- und Kleingeräte verwendet wurden. Er stützt sich dabei vornehmlich auf die Ergebnisse seiner eigenen, über zwei Jahrzehnte auf den Siedlungsplätzen am Ederbach ausgeübten Sammeltätigkeit, die zu einer aus 7000 Stücken bestehenden Sammlung im Museum für Archäologie in Herne führte. Winfried Meschedes paläolinguistische Orts- und Flurnamenanalyse, die zweite Arbeit, basiert auf der Urwörtertheorie Richard Festers, deren Grundzüge in einem allgemeinen Kapitel dargelegt werden. Die Studie selbst analysiert in ihrem regionalwissenschaftlichen Hauptteil die Natur- und Kulturraumelemente "Tiefe, Boden, Wasser, Talung", "Höhe, Berg, Fels und Stein, Feld und Wald", diskutiert das Verfahren kultbezogener Interpretation von archetypischen Orts- und Flurnamen, unterbreitet ausgewählte Merkmale und mögliche Namensdeutungen der überregionalen Heiligtümer Externsteine, Istenberg und Isterberg und befasst sich mit den Hinweisen in westfälischen Namen auf Kultusstätten der schon in der Eiszeit nachweisbaren "weiblichen Trinität", die in drei Bethen AMBETH, BORBETH und WILBETH bis heute weiterlebt. goj/difu
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VI, 143 S.
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Siedlung und Landschaft in Westfalen; 34