Städtebau und sozialer Wandel. Zur Funktion des Wohnens in der Industriegesellschaft.
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SEBI: Zs 1505-26,2
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485
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Abstract
Meist war in der industriegesellschaft für weite Kreise der Bevölkerung die Wohnung eine Mangelware. Dieser Zustand hat sich nun in das Gegenteil verkehrt, und damit wird ein Verständnis für die Wünsche in der Bevölkerung Voraussetzung für die Einflußnahme auf Stadtentwicklung. Der Artikel will eine Übersicht über einige in dieser Hinsicht besonders bedeutsame Tendenzen sein. Die Zahl der Haushalte wird trotz sinkender Bevölkerung sogar noch etwas steigen. Die meiste Zeit einer Ehe werden zwei Erwachsene ohne Kinder miteinander wohnen. Damit werden auch die unterschiedlichen Stadien im Lebenszyklus noch intensiver erfahren.Sie erforderten eigentlich ein Zirkulieren durch fünf verschiedene Wohnweisen im Verlaufe eines Lebens. Freizeit, und in der Freizeit Kultur, haben eine weiter steigende Bedeutung. Eine Ehe ist heute im Kern eine Freizeitgemeinschaft. Für viele Lebensweisen ist als Wohnungstyp besonders angemessen der Typus Wohnanlage mit einem freizeitfreundlichen Wohnumfeld. Die Innenstädte werden sich dann gegenüber dem Angebot im Umland nur durch radikale Änderungen der Ladenschlußzeiten behaupten können, wenn abends ein Kauferlebnis als Freizeitspaß möglich wird. Dazu gehört dann aber auch eine Verkehrspolitik, die darauf verzichtet, den Autofahrer auszusparen. Von großer Bedeutung könnten Telekommunikationstechniken werden - insbesondere bei Flexibilisierung der Arbeitsverträge. Dann verändert sich die soziale Bedeutung von Raum und Zeit, und die Menschen werden noch freier, als sie es schon sind, sich ihren Wohnplatz zu wählen. Allgemein müssen Städteplaner die Vorstellung aufgeben, durch die Art der Bebauung ein von ihnen erwünschtes Vehalten gewissermaßen zu erzwingen. Empirische Untersuchungen zeigen, daß die Einflüsse der gebauten Umwelt auf das Verhalten durchweg sehr indirekt sind. difu
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Wohnen, Sozialwandel, Bevölkerungsentwicklung, Wohnfunktion, Wohnungstyp, Freizeit, Innenstadt, Attraktivität, Verkehrsplanung, Telekommunikation, Stadtentwicklungsplanung, Stadterneuerung, Wohnen
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Archiv für Kommunalwissenschaften, Stuttgart, Jg.26(1987), S. 177-189, Lit.
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Wohnen, Sozialwandel, Bevölkerungsentwicklung, Wohnfunktion, Wohnungstyp, Freizeit, Innenstadt, Attraktivität, Verkehrsplanung, Telekommunikation, Stadtentwicklungsplanung, Stadterneuerung, Wohnen