Solarsiedlung verbindet zwei Stadtteile mit energieeffizienten Gebäuden. Rheinwohnungsbau GmbH Düsseldorf.
Hammonia
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Datum
2010
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Herausgeber
Hammonia
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
Sprache
ISSN
0939-625X
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143
BBR: Z 143
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Der Düsseldorfer Stadtteil Garath ist in den 1960er Jahren als Großsiedlung errichtet worden. Im Gegensatz dazu ist der benachbarte Stadtteil Urdenbach hauptsächlich mit Einfamilienhäusern bebaut. Die Rheinwohnungsbau GmbH als Trägerin der Großsiedlung Garath schrieb im Rahmen des nordrhein-westfälischen Förderungsprogramms "50 Solarsiedlungen in NRW" einen Architekturwettbewerb zur Bestandsoptimierung oder zum Neubau aus. Das Förderungsprogramm unterstützte Siedlungsbaumaßnahmen, die auf einem ganzheitlichen Konzept beruhen. Angestrebt war nicht nur die energetische Optimierung von Einzelgebäuden, sondern auch eine Verbesserung auf städtebaulicher Ebene unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten. Daher sollte die Siedlung nicht nur den neuesten energetischen Richtlinien entsprechen, sondern auch die optisch sehr unterschiedlichen Stadtteile Urdenbach und Garath miteinander verbinden. Da eine Sanierung der vorhandenen Gebäude sowohl wirtschaftlich als auch technisch wenig Sinn hatte, entschied man sichfür eine Neubebauung, die in dem Beitrag beschrieben wird. Der städtebauliche Entwurf sieht vor, die Bebauung in drei Bauabschnitte zu unterteilen. Im ersten Bauabschnitt, der 2009 fertig gestellt wurde, entstanden acht Häuser mit insgesamt 57 Wohnungen. Der zweite Bauabschnitt, der 2011 fertig gestellt werden soll, besteht aus acht Häusern mit 65 Wohnungen. Im dritten Bauabschnitt sollen im Jahr 2012 siebengeschossige Laubenganghäuser abgerissen werden und einer neuen Bebauung mit 74 Wohneinheiten weichen. Bei ihrer Planung legten die Architekten besonderen Wert auf eine geringe Verschattung der Gebäude. Jede der 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen ist entweder mit Balkon, Terrasse oder Garten ausgestattet und 90 Prozent aller Wohneinheiten sind barrierefrei. Die Häuserensembles sind um einen weitläufigen Innenhof angeordnet, der viel Raum für Grünflächen und Kinderspielmöglichkeiten bietet. Sechs Tiefgaragen mit 200 Stellplätzen ermöglichen einen Verzicht auf Parkplätze im Inneren der Siedlung.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Die Wohnungswirtschaft
Ausgabe
Nr. 11
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 22-23