Zur städtischen Finanzlage in den Anfangsjahren der Weimarer Republik.
Zitierfähiger Link
Lade...
Datum
Zeitschriftentitel
ISSN der Zeitschrift
Bandtitel
Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
ZZ
Erscheinungsort
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
SEBI: Zs 1505
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Der Beitrag geht der Frage nach, wie und mit welchen Zielen zu Beginn der Weimarer Republik - in einer Phase, in der ebenfalls gravierende Finanzprobleme anstanden - die Dominanz des "zentralen Etats" gegenüber den kommunalen Etats durchgesetzt werden konnte, welche übergreifenden Erklärungsmodelle sich für diesen Vorgang anbieten und wodurch die finanzielle Situation der Städte und Gemeinden am Ende des Ersten Weltkriegs und in den ersten Nachkriegsjahren bestimmt war, wobei die Analyse von Beispielen allerdings deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Städtetypen belegt. Die Folgen der Erzbergerschen Finanzreform und der gleichzeitig immer schneller galoppierenden Inflation zwangen dann - so läßt sich zeigen - die Städte zu einem Abrücken von einer Reihe bisher beachteter Prinzipien ihrer Finanzwirtschaft. Dabei stellt sich die Frage, wieweit die von Erzberger beabsichtigte und durch seine Finanzreform begonnene Grundsteinlegung eines "Sozialstaat(es) der Zukunft" auf der kommunalen Ebene den ehemaligen sozialpolitischen Spielraum einschränkte und eine Reihe von munizipalsozialistischen" Tendenzen abschwächte. difu
Beschreibung
Schlagwörter
Haushaltswesen, Stadtgeschichte, Selbstverwaltung, Finanzwirtschaft, Finanzreform, Institutionengeschichte
Zeitschrift
Ausgabe
item.page.dc-source
Archiv für Kommunalwissenschaften, Stuttgart, Jg. 21(1982), Bd. 2, S. 199-219, Abb.; Tab.; Lit.
Seiten
Zitierform
Freie Schlagworte
item.page.dc-subject
Haushaltswesen, Stadtgeschichte, Selbstverwaltung, Finanzwirtschaft, Finanzreform, Institutionengeschichte