Mythos Kreuzberg. Ethnographie eines Stadtteils (1961-1995).

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ZLB: 99/755

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DI

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Abstract

Zwischen 1961 und 1989 war Berlin-Kreuzberg eine Art Utopia für all jene, die nicht zum "Mainstream" gehören wollten. Die Autorin reflektiert die einzigartige Situation und Geschichte dieses Stadtteils vom Zillemilieu über die Hausbesetzerszene und Touristenexotik bis zum Yuppie-Viertel. Mit Hilfe von Printmedien und qualitativen Interviews mit Zeitzeuginnen wird rückblickend die Entwicklung und Gestaltwerdung des bunten Mythos Kreuzbergs dargestellt und erklärt. Aber auch die Erosion des utopischen Ortes und die dynamischen Wandlungsprozesse infolge des Mauerbaus werden aus der Sicht der Bevölkerung dokumentiert und analysiert. Neben einer spannenden Stadtteilgeschichte liefert das Buch einen wichtigen kulturwissenschaftlichen Beitrag zur soziologischen Stadtforschung über die Umstrukturierung innenstadtnaher Wohngebiete. difu

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257 S.

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