Das Konversionsprojekt Eiderkaserne als Chance für die Reurbanisierung in Rendsburg?
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DE
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Hannover
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ZLB: Kws 104/391
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EDOC
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Zusammenfassung
In den letzten Jahren war die Bevölkerungszahl der Stadt Rendsburg rückläufig. Mit der Aufgabe der militärischen Nutzung der Eiderkaserne im Jahr 2008 hat sich für die Stadt Rendsburg die Chance ergeben, ein innerstädtisches Quartier mit 340 Wohneinheiten mit besonderer Wohn- und Lebensqualität zu entwickeln. Somit sind mehr als doppelt so viele Wohnungen geplant, als in dem Zeitraum von 2011 bis 2015 fertiggestellt wurden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob das Konversionsprojekt Eiderkaserne das Potenzial hat, einen Reurbanisierungsprozess einzuleiten. Da die Entwicklung des Neubaugebietes erst im Jahr 2019 vorgesehen ist, kann die Fragestellung zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilt werden. Allerdings sind die Planungen auf Zielgruppen - Familien mit Kindern und ältere Haushalte - ausgerichtet, die in den letzten Jahren überwiegend in das Rendsburger Umland abgewandert sind. Somit kann eine Trendumkehr eingeleitet werden. Auch die durchgeführten Interviews mit der Stadtverwaltung, dem Sanierungsträger, einem privaten Selbstnutzer sowie mit einem Projektentwickler machen deutlich, dass durch das Konversionsprojekt Eiderkaserne eine positive Bevölkerungsentwicklung erzielt und die Abwanderung in das Umland abgeschwächt werden kann. Zumindest ist davon auszugehen, dass ein ungenutztes städtisches Gebiet in Wert gesetzt wird und Konzentrationsprozesse ausgelöst werden, die eine Aufwertung der Innenstadt bewirken.
Beschreibung
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Seiten
S. 300-318
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Arbeitsberichte der ARL; 27