Bürger werden initiativ. Akteurssoziologische Hintergründe eines lokalen Protests aufgrund eines formalen und symbolischen Beteiligungsdefizits.

Krätzig, Sebastian
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Datum

2017

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Hannover

Sprache

ISSN

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Standort

ZLB: Kws 726/164

Dokumenttyp (zusätzl.)

DI
EDOC

Zusammenfassung

Die Arbeit untersucht lokale Beteiligungsdefizite und hieraus resultierende Proteste von Bürgerinnen und Bürgern insbesondere in ländlichen Räumen anhand eines Konfliktes um Massentierhaltung und Bauvorhaben in diesem Kontext. Sie möchte zu einem verbesserten Verständnis über Beteiligungsdefizite und ihre sozio-politischen Hintergründe beitragen. Ausgehend von der Betrachtung eines Einzelfalls, der Ansiedlung eines Schlachthofs mit Erläuterung des Planverfahrens und des dazugehörigen Beteiligungs- und Entscheidungsprozesses, wird der lokale Konflikt im Sinne einer politischen Soziologie analysiert, die die praxeologischen Bedingungen der handelnden Akteure und ihre relationalen Bezüge zu anderen Akteuren und sozialen Strukturen in den Blick rückt. Hierdurch können tiefliegende Grundannahmen und Überzeugungen verstanden werden, die sowohl die Protestpraxis als auch politische Erwartungen beeinflussen und jeweils in bestimmten sozialen Kontexten (Milieus) entstanden sind. Die Fallstudie dient als illustratives Beispiel, um zu zeigen, wie individuelle bzw. gruppenspezifische Belange in einem politischen Konflikt entstehen, wie abhängig diese von ihrem sozialen Kontext sind und welche Beteiligungswege (repräsentativ, informell, direkt) möglich sind, um mit ihnen angemessen umzugehen. Hierdurch wird Wissen generiert, um für einen adäquaten politischen Umgang mit diesen Belangen Empfehlungen aussprechen zu können.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

320 S.

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Serie/Report Nr.

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