Ist die Urbanisierung unumkehrbar?

Kohlhammer
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Kohlhammer

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Stuttgart

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0342-2259

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ZLB: Kws 740 ZB 6881
BBR: Z 46
IRB: Z 1035

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Abstract

Im Jahr 2016 wird die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft (DSK) zehn Jahre alt. Sie wurde vom Deutschen Bauernverband e.V. (DBV) und einer Reihe von Persönlichkeiten aus dem ländlichen Raum gegründet. Sie alle wollen deutlich machen, dass Deutschland aus gutem Grund auch in Zukunft Stadt und Land als einen einheitlichen und lebenswerten Wirtschafts- und Lebensraum betrachten und behandeln sollte, denn ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Kultur in der Regel nicht gut getan hat, wenn eine Seite des Gemeinwesens überbetont wurde. Heute scheint erneut die Stadt die Oberhand zu gewinnen, nimmt man die Wanderungssalden der Bevölkerung mit ihren zusätzlichen allgemeinen Alterungsproblemen als Gradmesser. Handel und Gewerbe, Industrie und IT-Unternehmen zieht es in die Ballungsgebiete, obwohl sie auch und gerade im ländlichen Raum genauso benötigt werden. Die DSK hat zusammen mit dem Deutschen Landkreistag (DLT) einen etwas anderen Weg zur Erforschung und Reaktion auf diese Phänomene beschritten. Alle zwei Jahre verleiht die DSK ihren Stiftungspreis "Kulturlandschaft", denn es macht Sinn, solche Regionen im ländlichen Raum unter die Lupe zu nehmen, die sich unter den konkreten Bedingungen des heutigen Standortwettbewerbs als Leuchtturmregionen besonders gut schlagen. 2009 war das Oberschwaben mit drei Landkreisen, 2011 der Landkreis Ilmenau in Thüringen, 2013 der Stadt- und Landkreis Kulmbach in Bayern und 2015 der Landkreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Überzeugt hatten sie die Jury durch jeweils regional angepasste Strategien zur Sicherung von Bleibeperspektiven der jüngeren Generation wie auch zur aktiven Anpassung an den demografischen Wandel. In dem Beitrag werden einige Projekte der vier Preisträger vorgestellt.

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Der Landkreis

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Nr. 3

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S. 123-126

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