Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes.
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DE
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Berlin
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ZLB: 4-2006/2522
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BE
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Abstract
Die Gesundheit der Deutschen hat sich in den letzten zehn Jahren insgesamt verbessert. Die Lebenserwartung ist weiter gestiegen, die Sterblichkeit zurückgegangen. Damit hat sich ein seit den 1970er Jahren zu beobachtender Trend fortgesetzt. Auch die Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern sind geringer als noch im Jahr 1990. Die Bevölkerung in Ostdeutschland holt bei der Lebenserwartung zügig auf. Insbesondere Frauen leben in Ost und West inzwischen nahezu gleich lang. Dennoch profitieren nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen von der günstigen Entwicklung der vergangenen Jahre. So stehen Menschen aus schwächeren sozialen Schichten in vieler Hinsicht gesundheitlich schlechter da als der Durchschnitt. Auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich Unterschiede. Beispielsweise versterben Männer deutlich häufiger als Frauen an Krankheiten, die durch abträgliche Arbeitsbedingungen oder einen riskanten Lebensstil mit verursacht werden. Die größte Herausforderung für das Gesundheitssystem liegtindes in der Alterung der Gesellschaft. Nicht allein Krebserkrankungen, sondern auch Leiden wie Diabetes, Osteoporose, Schlaganfall und Demenz nehmen mit steigendem Lebensalter zu. Durch den demografischen Wandel relativieren sich daher auch die insgesamt positiven Gesundheitstrends der letzten Jahre. So können die Deutschen zwar mit einem langen und über lange Zeit in Gesundheit verbrachten Leben rechnen. Gleichzeitig aber werden zukünftig immer mehr ältere Menschen mit chronischen Krankheiten eine gute Behandlung und Pflege benötigen. difu
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224 S.