Anpassungsstrategien für ländliche/periphere Regionen mit starkem Bevölkerungsrückgang in den neuen Ländern.

Selbstverl.
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Bonn

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1436-0063

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ZLB: 4-2005/3140

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FO

Abstract

Die ländlichen, dünn besiedelten Landstriche sind Vorreiter für eine demographische Entwicklung, die vielen Kreisen und Regionen in Zukunft bevorsteht: Die Bevölkerung nimmt ab, es gibt weniger Kinder und viele Alte. Das öffentliche Leben verändert sich und damit auch der Bedarf öffentlicher Einrichtungen und Angebote. Die angespannte finanzielle Situation zwingt die Kommunen, schnell zu handeln, denn ein zu groß dimensioniertes Angebot führt zu Tragfähigkeitsproblemen und belastet die Ausgabenseite. Zusätzlich verringern sich Einnahmen durch weniger Steueraufkommen und Schlüsselzuweisungen. Die öffentliche Daseinsvorsorge, ein wesentlicher Bestandteil zur Gewährleistung gleichwertiger Lebensverhältnisse, muss vor diesem Hintergrund zwei Bedingungen erfüllen: die Grundversorgung für alle Bevölkerungsteile bereitstellen und deren Erreichbarkeit sichern. Bildung, medizinische Versorgung, Wasserver- und -entsorgung sowie ÖPNV zählen zu den wichtigsten Handlungsfeldern; das Zentrale-Orte-System als Planungsinstrument muss angepasst und gestrafft werden. Diese Aufgaben wurden in drei Modellregionen in fachübergreifender und interkommunaler Zusammenarbeit bearbeitet. Dabei sind viele Strategien und Konzepte für ein bedarfsgerechtes und qualitativ hochwertiges Infrastrukturangebot entstanden; einige befinden sich heute in der Umsetzungsphase. Diese Guten Beispiele werden dokumentiert und in den gesamtregionalen Kontext gestellt. Weitere Fallstudien aus ganz Deutschland und Lösungsansätze aus ländlichen Regionen anderer europäischer Staaten ergänzen die Darstellung der Handlungsmöglichkeiten. Hinweise für die Übertragung der Ansätze auf andere Regionen und Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger auf Landes- und Kreisebene runden das Heft ab. difu

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131 S.

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Werkstatt: Praxis; 38