Berlin. Anonyme Mitte. Anonymous Heart.
Verl. f. moderne Kunst
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Verl. f. moderne Kunst
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DE
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Nürnberg
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ZLB: 2009/2325
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SW
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Abstract
Die "Anonyme Mitte" Berlins ist jener Ort, der als Ursprung Berlins gilt: Cölln, die Stadt, die als erstes 1237 urkundlich erwähnt wurde. Die Bomben des Zweiten Weltkrieges und die Stadtplanungen der Nachkriegszeit haben diesen Ort, zu dem auch das umstrittene Schlossplatzareal mit dem Palast der Republik gehört, nahezu unbehaust zwischen den Verkehrsströmen zurückgelassen. Hier geht es in alle Richtungen stadtauswärts. Arwed Messmer hat diesen für ihn magischen Ort, zu dem für ihn auch die dritte Stadterweiterung, der Friedrichswerder, gehört, seit 1995 immer wieder aufgesucht und die Veränderungen fotografisch festgehalten. Er hat den Abriss des DDR-Außenministeriums der DDR dokumentiert, den Umbau der Neuen Reichsbank, ehemals ZK der SED, zum Auswärtigen Amt der Bundesrepublik, die Metamorphosen des Palastes der Republik, die DDR-Bebauung an der Breiten Straße, der Sperlingsgasse und an der Friedrichsgracht, die Neubebauung des Friedrichswerder und die archäologischen Grabungen am Petriplatz. Auf seiner Suche nach historischen Aufnahmen stieß der Autor in den Archiven der Stadt neben Bildern anderer Fotografen auf das Konvolut eines damals noch unbekannten Magistratsfotografen, später als Fritz Tiedemann identifiziert, der von 1948 bis 1952 ebenfalls immer wieder an diesen Ort zwischen Trümmern und Enttrümmerung zurückkehrte. In der Auseinandersetzung mit Fritz Tiedemanns Bildern entstand die Ausstellung "So weit kein Auge reicht. Berliner Panoramafotografien aus den Jahren 1949-1952", die 2008 in der Berlinischen Galerie für große Publikumsresonanz sorgte.
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183 S.