"Ausländerkinder-Pflegestätten" in Niedersachsen, heutiges Gebiet, 1942-1945. Die Behandlung "fremdvölkischer" Kinder und Mütter im Spannungsfeld von kriegswirtschaftlichem Arbeitseinsatz und nationalsozialistischer Rassenpolitik.

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Hannover

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ZLB: 92/1561

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Im Zeitraum von 1942 bis 1945 gab es in Niedersachsen 58 "Ausländerkinder-Pflegestätten", 31 waren geplant. Es handelt sich dabei um Unterkünfte, die zur Isolierung von bestimmten ausländischen Säuglingen und Kleinkindern eingerichtet wurden. Das Massensterben in diesen auch als "Heime" bezeichneten Einrichtungen wurde von den Verantwortlichen in Kauf genommen oder sogar gefördert. Diese Arbeit hat zwei Schwerpunkte: Zum einen die wissenschaftliche Rekonstruktion dessen, was historisch-empirisch als "Heim" zu identifizieren war, soweit dies durch die Regionalstudie für Niedersachsen zeigbar ist. Zum anderen die politiktheoretische Einordnung der "Heime" in die nationalsozialistische Rassentheorie und die daraus folgende Bevölkerungspolitik. Sechs Fallstudien veranschaulichen die Behandlung "fremdvölkischer" Kinder. lil/difu

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311 S.

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