Zuzugsmagnet Grossstadt - Profile aktueller Zuwanderer. Das Beispiel Leipzig.
Routledge
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Bandtitel
Herausgeber
Routledge
Sprache (Orlis.pc)
GB
Erscheinungsort
Abingdon
Sprache
ISSN
0251-3625
ZDB-ID
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ZLB: Kws 155 ZB 6792
IFL: I 4087
IFL: I 4087
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Großstädte sind in Deutschland in den letzten Jahren immer stärker zu Magneten für Zuwanderer sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland geworden. Mehrere hunderttausend Menschen ziehen jährlich in die großen Städte. Unter ihnen sind Bildungswanderer und Berufseinsteiger, Stadtaffine mit der Gewissheit hier einen Arbeitsplatz und ein attraktives Wohnumfeld zu finden; Rückkehrer oder Ältere, die hier ihren Alterswohnsitz suchen. Diese Zuwanderung hat zu einem teilweise rasanten Einwohnerwachstum in Städten wie Leipzig, München, Dresden, Berlin, Stuttgart oder Frankfurt a. M. geführt. Mit diesen starken Einwohnerveränderungen sind Konsequenzen für den lokalen Wohnungsmarkt, die Infrastrukturanforderungen und deren Auslastungen ebenso verbunden wie für die öffentliche Wahrnehmung und das Image der jeweiligen Stadt bzw. ihrer verschiedenen Quartiere. Der vorliegende Beitrag konzentriert sich auf die Stadt Leipzig als Fallbeispiel. Noch bis nach der Jahrtausendwende als prominentes Beispiel für das starke Schrumpfen ostdeutscher Großstädte bekannt, zählt Leipzig gemessen an der Einwohnerzahl seit wenigen Jahren wieder zu Deutschlands am stärksten wachsenden Städten. Für die Stadt stellt sich die Frage, wie die jüngsten Zuzugsströme kanalisiert werden können, um ein möglichst breites Spektrum an Nachfragen abzudecken und wohnungspolitische Strategien auf die aktuellen und zu erwartenden Bedarfe auszurichten. Daher ist auch für Leipzig ein entsprechendes Monitoring der Zuwanderung und damit verbundene Wohnbedarfe von großer Bedeutung.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
DISP
Ausgabe
Nr. 3
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Seiten
S. 18-32