Präventionspolitische Bewertungskontroversen im Bereich "Umwelt und Gesundheit".

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Berlin

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ZLB: 99/3000-4

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Technologien und Arbeitsprozesse haben oft zu unerwarteten arbeits- und umweltbedingten Krankheiten geführt. Gegenwärtig mangelt es an konsensfähigen Methoden, Verfahren und Institutionen mit Hilfe derer die aus den Einschätzungs- und Bewertungsdifferenzen resultierenden präventionspolitischen Kontroversen aufgelöst werden könnten. In der Literaturanalyse werden analog des gesundheitswissenschaftlichen Handlungskreises - Problemdefinition, Strategienwahl, Umsetzung von Prävention, Evaluation - exemplarische Kontroversen in der Verschränkung von Sach- und Beziehungsebenen nachgezeichnet. Thematisiert werden Probleme des Kausalnachweises, Über- versus Unterbewertung, Exposition versus Disposition, Verhalten versus Verhältnisse. Dabei werden anhand ausgewählter abgeschlossener und laufender Auseinandersetzungen typische Merkmale solcher Kontroversen sowohl auf der Sachebene (Befunde, Argumente, Komplexitäten, Ungewißheiten, Dilemmata), als auch auf der Interessenebene (Konflikte, Akteurskonfiguration) aufgezeigt. Das Ziel der Arbeit besteht darin, typische Defizite, Blockaden und Dilemmata sowie einige Vorschläge zur Verbesserung von Verfahren und zur Veränderung von Institutionen aufzuzeigen. gb/difu

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142 S.

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Papers; P 98-205