Multilokalität und Transnationalität - Neue Herausforderungen für Stadtentwicklung und Stadtpolitik.

Dittrich-Wesbuer, Andrea/Plöger, Jörg
Springer
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Datum

2013

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Herausgeber

Springer

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Heidelberg

Sprache

ISSN

0034-0111

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 150 ZB 6820

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Multilokalität und Transnationalität stellen wichtige Ausprägungen spätmoderner Lebensweisen dar. Gemeinsames Kennzeichen der vielfältigen, darunter diskutierten Einzelformen ist eine ausgeprägte Mehrfachverortung, in deren Zuge Menschen immer weniger auf einen (Wohn-)Standort festgelegt sind. Dies wird vor allem über Netzwerke zwischen Gruppen und Individuen ermöglicht, wobei sich zwischen den relevanten Orten differenzierte Sozialräume aufspannen. Die Bedeutung von Multilokalität und Transnationalität für die Stadtentwicklung wird bislang kaum dezidiert behandelt. Dies gilt für die Forschung, aber auch für die Städte, die in ihren Strategien wie auch Handlungen nur vereinzelt Bezug auf multilokale und transnationale Phänomene nehmen und in ihrer territorialen Logik verhaftet bleiben. Dabei spricht die quantitative wie qualitative Relevanz für eine stärkere Beachtung im Rahmen städtischer Governance. Der Beitrag skizziert einzelne Auswirkungen dieser Prozesse und nennt Ansatzpunkte für die Berücksichtigung veränderter raumzeitlicher Handlungsmuster in der Stadtentwicklung.
Multilocality and transnationality are important expressions of late-modern lives. A pronounced attachment to more than one place is a common characteristic of the various types discussed by scholars. People are thus increasingly less related to only one (residential) location. This is facilitated through networks between groups and individuals, while differentiated social spaces emerge between the involved places. With regard to urban development, the relevance of these processes has not been fully examined yet. This applies for research as well as for the cities themselves, who only marginally refer to multilocal and transnational phenomena in their strategies and actions and continue to adhere to a territorial logic. The quantitative and qualitative significance, however, does call for a more thorough consideration in the context of urban governance. This contribution outlines some of the consequences of these processes for urban development and specifies approaches that consider the changing patterns of spatial-temporal behaviour.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Raumforschung und Raumordnung

Ausgabe

Nr. 3

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 195-205

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen