Langfristige Sicherung der Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen - Ein strategischer Ansatz mit 18 Modellregionen in Deutschland.
Kohlhammer
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Kohlhammer
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DE
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Stuttgart
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0342-2259
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ZLB: Kws 740 ZB 6881
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Abstract
Ländliche Räume in Deutschland sind hinsichtlich ihrer Bevölkerungsdichte, Siedlungsstruktur, Wirtschaftskraft und geografischen Lage äußerst heterogen. Somit sind auch ihre Herausforderungen und Entwicklungschancen sehr verschieden. Es gibt ländliche Räume, die im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich zur Beschäftigung und Wertschöpfung beitragen, während andere ländliche Gebiete überdurchschnittlich vom demografischen Wandel betroffen sind und große Anstrengungen unternehmen müssen, um Lebensqualität und Wirtschaftskraft zu erhalten. Besonders die Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge wird zunehmend schwierig und um ohne eigenes Auto die Orte der Daseinsvorsorge in der nächsten Klein- oder Mittelstadt erreichen zu können, fehlen zumeist die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Die Bundesregierung räumt in ihrer Demografiestrategie der Stärkung der vom demografischen Wandel besonders betroffenen ländlichen Räume einen hohen Stellenwert ein. Das Modellvorhaben "Langfristige Sicherung der Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen" begleitet den Dialogprozess zur Demografiestrategie als Praxisprojekt. Das Auswahlverfahren für eine Teilnahme an dem Modellvorhaben startete im Sommer 2015. Aus 91 Bewerbungen wählte eine Expertenkommission mit Vertretern des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sowie der Länder und der kommunalen Spitzenverbände 18 Landkreise aus, die sich nicht nur hinsichtlich ihrer Größe, sondern auch hinsichtlich der Einwohnerzahl unterscheiden. Die teilnehmenden Modellregionen sind aufgefordert, ihre längerfristige Bevölkerungsentwicklung auf kleinräumiger Ebene zu analysieren und darauf aufbauend innovative Handlungskonzepte zur Gewährleistung von Daseinsvorsorge, Nahversorgung und Mobilität zu entwickeln. In dem Beitrag wird das Modellvorhaben detailliert beschrieben.
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Der Landkreis
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Nr. 5
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S. 238-243