Alter(n) im Sozialstaat und die Mikropolitik der Pflege.

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Regensburg

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ZLB: 2000/2882

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DI

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Abstract

Die Analyse zeigt, dass die Wechselwirkungen zwischen Alter(n) und Sozialstaat differenzierter sind, als der öffentliche Diskurs glauben macht. Alter ist zwar heute zum großen Teil eine sozialstaatliche Konstruktion, aber es geht darin nicht auf. Eine wichtige Schnittstelle von Sozialstaat und Lebenswelt entsteht in der Bewältigung von Pflegebedürftigkeit. Traditionell und bis heute sind die primären Netzwerke das entscheidende Pflegepotenzial und die im SGB XI eröffnete Möglichkeit einer entlastenden Kombination privater und öffentlicher Pflegeleistungen wird durch strukturelle Passungsprobleme behindert. Sozialpolitische Konzepte, die unmittelbar in die Lebenswelt zu intervenieren versuchen, rufen mikropolitische Gegenreaktionen hervor. Korrespondierend zur Altenpolitik entsteht so eine Mikropolitik des Alters, und die pflegepolitische Einflussnahme auf lebensweltliche Pflege führt zur Mikropolitik der Pflege. difu

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296 S.

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Beiträge zur sozialen Gerontologie, Sozialpolitik und Versorgungsforschung; 9