Die Stadt der Zukunft. Leben im prekären Wohnquartier.

Leske + Budrich
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Leske + Budrich

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Opladen

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ZLB: 2002/3481

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FO

Abstract

Mit prekärer Zugehörigkeit umzugehen wird sowohl für Stadtbewohner wie auch für lokale Verwaltung in Zeiten verstärkter Migration zu einer Kernkompetenz. Welche Optionen Akteure dabei realisieren, wird am Beispiel der Stadt Zürich gezeigt. Es wird über die Ergebnisse einer stadtsoziologischen Untersuchung berichtet. Es wurde der Frage nachgegangen, welche Veränderungen in zwei Zürcher Stadtkreisen eintraten, nachdem die offene Drogenszene um den Hauptbahnhof geschlossen und durch eine Politik der verdeckten Drogenszene und der differenzierten therapeutischen Maßnahmen unter Einschluss kontrollierter Heroinabgabe ersetzt wurde. Diese Fragestellung wurde in einem breit angelegten historischen Rahmen der Entwicklung prekärer Zugehörigkeit eines randständigen Stadtteils und seiner Bewohner zur Stadt Zürich bearbeitet. Es wird gezeigt, wie die Administration wie auch die Bewohner Handlungs- und Orientierungsmuster entwickeln, die zwischen einer Duldungskultur der Differenz und einer lokalen Ausschlusskultur des Fremden oszillieren. difu

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219 S.

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