Nutzungsmischung und bauliche Gestaltung.

Farenholtz, Christian
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Datum

1995

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bonn

Sprache

ISSN

0303-2493

ZDB-ID

Standort

BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Gestaltung hat zur Zeit nur einen geringen "Marktwert". Das gilt insbesondere beim gewerblichen Bauen. Durch die Mischung von Wohnen und Gewerbe wird für das Gewerbe eine zusätzliche "Öffentlichkeit" erreicht - und da entsteht ein Anspruch, Gebäude und Straßenraum besser zu gestalten. Es besteht die Chance, dieser "Öffentlichkeit" durch anspruchsvollere Architektur zu entsprechen, nicht zuletzt aus Gründen der Werbung. Im einzelnen kommt es darauf an, in welcher "Körnung" Wohnen und Arbeiten gemischt werden, z.B. im Gebäude, auf dem Grundstück, im Baublock, im Quartier. Die Körnung bestimmt die Art der "Öffentlichkeit" und hat so indirekt Einfluß auf die Gestaltung von Gebäuden und Stadtraum. Dabei muß der Wohnanteil planungsrechtlich gesichert werden. Probleme und Chancen lebendigerer Gestaltung entstehen auch, wenn verschiedene Wohnformen oder -typen gemischt werden. Auch die verschiedenen Arbeitsstätten, besonders Büro- und Ladennutzung, haben Einfluß auf die Gestaltung. Monofunktionale Büro- und Verwaltungsgebäude in der Stadt sind zumeist für die Fußgänger langweilig - auch bei spektakulärer Architektur! Oft gilt das auch für "reine Wohngebiete". Lebendig wird eine Innenstadtstraße erst durch Nutzungen, bei denen man Menschen bei ihrer Arbeit beobachten kann. Daher sollten in "informellen Plänen" die wichtigsten Ladenstraßen durch Darstellung von "notwendigen Schaufensternutzungen" hervorgehoben werden. In verbindlichen Plänen sind solche Nutzungen zwingend vorzuschreiben. - (n.Verf.)

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Schlagwörter

Zeitschrift

Informationen zur Raumentwicklung

Ausgabe

Nr.6/7

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S.435-441

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