Organisierte Kriminalität. Terminologische Klarstellung und Begriffsbestimmung.

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Trier

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ZLB: 2007/3035

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DI
RE

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Abstract

Gegenstand der Arbeit ist die kritische Auseinandersetzung mit den gängigen Definitionen der Organisierten Kriminalität. Es wird zunächst aufgezeigt, dass jede Definition durch ihre zeitlichen und kulturellen Umstände geprägt ist. Die Darstellung beschränkt sich dabei auf die USA, Italien, West- und Osteuropa sowie Ostasien. Hierin eingebettet wird die momentane Situation der Organisierten Kriminalität in der Bundesrepublik Deutschland erfasst. Das zweite Kapitel dient der Untersuchung der bisherigen Ansätze zur Definition des Begriffspaares. Vor einer Befassung mit anderen europäischen Ländern gebührt dem Erkenntnisstand zur Mafia in Italien vorrangige Aufmerksamkeit. Schließlich wird die terminologische Diskussion in der Bundesrepublik Deutschland thematisiert. Das dritte Kapitel gilt der Kritik der bestehenden Ansätze: Die unterschiedlichen Kriterien werden systematisiert und in ihrer zeitlichen, räumlichen und sachlichen Bedeutung untersucht, ehe eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den einzelnen Kriterien bzw. Indikatoren erfolgt. Diese Auseinandersetzung bezieht die jährlichen Lageberichte des BKA zur Organisierten Kriminalität ein. Darüber hinaus wird auch auf mögliche Gefahren durch staatspolitische Machtausübung eingegangen, etwa durch Eingriffe in das Recht der informationellen Selbstbestimmung und des Datenschutzes, die ein Missbrauch ausufernder Definitionsversuche mit sich bringen könnte.

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220 S.

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