"Schloss mit der Debatte!"? Die Zwischennutzungen im Palast der Republik im Kontext der Schlossplatzdebatte.
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Datum
2009
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Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
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EDOC
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Autor:innen
Zusammenfassung
Durch zahlreiche Zwischennutzungsaktivitäten hat sich der Palast in den Jahren 2003-2005 zu einem populären und multifunktionalen Veranstaltungsraum entwickelt. Die Arbeit liefert einen Überblick über die zahlreichen paradoxen Wendungen in der Entwicklung und Bedeutung des Palastes der Republik, von seiner Erbauung bis zur Schließung kurz vor der Wiedervereinigung, gefolgt von jahrelangem Leerstand und Asbestsanierung in den 1990er Jahren bis zu den Zwischennutzungen und dem Abriss 2006. Kritisch beleuchtet wird die in den 1990er Jahren begonnene Auseinandersetzung um die richtige (oder falsche) Bebauung des Schlossplatzes, die so genannte Schlossplatzdebatte, die im Jahre 2002 durch die Zwischennutzungen mit neuen Akteuren und Inhalten erneut aufflammte. Im Schwerpunkt befasst sich die Arbeit mit dem Einfluss der Zwischennutzungen im Palast auf die Schlossplatzdebatte. Vor allem die Akteure der populären Veranstaltungsreihe "VOLKSPALAST" hatten es innerhalb weniger Wochen geschafft, die vorangegangenen Debatten über städtebauliche und ästhetische Aspekte einer zukünftigen Bebauung als völlig unzureichend zu entlarven, indem sie aufzeigten, dass die oft kritisierte Tristesse des Schlossplatzes vor allem durch die fehlende Nutzung entstanden war. Die erfolgreichen Zwischennutzungen führten daher zu einem Umschwung in Medien und Öffentlichkeit zugunsten einer weiteren Erhaltung des Palastes.
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Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
176 S.
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Deskriptor(en)
Serie/Report Nr.
ISR-Graue Reihe; 14