Was wird aus den Neuen Bundesländern? Demographische Prognosen für ausgewählte Regionen und für Ostdeutschland.

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Berlin

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ZLB: 94/3043-4
BBR: C 23 666

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S

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Abstract

Ostdeutschland hat zwischen 1989 und 1993 netto mehr als 1 Million Menschen durch Abwanderung verloren. Die Zahl der Geburten und Eheschließungen sind um 65 Prozent zurückgegangen. Die Studie versucht, für acht ausgewählte Regionen - Rostock, Neubrandenburg, Brandenburg, Halle-Bitterfeld, Erfurt, Zwickau- Chemnitz, Bautzen-Görlitz, ländliches Vorpommern - Perspektiven der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahre 2010 zu umreißen. Im Ergebnis gehen die Autoren davon aus, daß die hohen Wanderungsverluste ein einmaliges Phänomen waren und einige Regionen schon in den nächsten Jahren ein positives Wanderungssaldo verzeichnen können. Ebenso wird eine beginnende Anpassung an das für Westdeutschland typische Altersmuster der Fruchtbarkeit festgestellt, demnach wird ein Teil der in den letzten vier Jahren ausgefallenen Geburten in Zukunft nachgeholt werden. Die Ergebnisse der Bevölkerungsschätzungen zeigen für den bis zum Jahr 2010 allerdings einen weiteren Rückgang der Bevölkerung in Ostdeutschland um 20 Prozent. In einigen Regionen wird der Rückgang noch stärker ausfallen, und die negativen Konsequenzen (Entvölkerung, sinkende Kaufkraft der Region, weniger Mittel aus dem Finanzausgleich) werden über einen längeren Zeitraum spürbar sein und die sozialen und wirtschaftlichen Perspektiven dieser Regionen weiter belasten. goj/difu

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65 S.

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Demographie aktuell; 3