Engagement zivilgesellschaftlicher Akteure für die Entwicklung der Region. Annäherungen an ein Phänomen über Erfahrungen des Wohnens im Umgebindehaus in der Oberlausitz.

Rhombos
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DE

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Berlin

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ZLB: Kws 175/161
IFL: Z 0500 - 072

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DI

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Abstract

In Regionen Deutschlands, die als "strukturschwach", "ländlich" oder "peripher" bezeichnet werden, ist das Wohnen gegenwärtig eine Herausforderung. Dies gilt auch für die Oberlausitz. Die seit Jahrzehnten anhaltende wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation soll dort überwunden und eine Gegend entwickelt werden, "in der man gerne lebt". An die Bewohner wird appelliert, sich dafür zu engagieren. Wie Menschen in dieser Gegend tatsächlich wohnen und welchen Sinn sie selbst in ihrem Alltagshandeln sehen, ist Thema der Arbeit. Im Fokus stehen zugezogene Bewohner sog. Umgebindehäuser - einer lokalen Spielart historischer Fachwerkbauten. Das Datenmaterial für die phänomenologisch-hermeneutische Auseinandersetzung liefern Gespräche und Spaziergänge mit Umgebindehausbewohnern. Prinzipien zum gegenwärtigen Wohnen und zur Realität des Engagements für die Entwicklung der Region werden herausgearbeitet und zu Thesen verdichtet. Deutlich wird die große Bedeutung des Hauses für seine Bewohner. Es ermöglicht, sich bauend in der Welt einzurichten. Die Bewohner selbst nennen ihr Handeln eher "Machen" als "Engagement". Deutlich wird auch, unter welchen Umständen selbstverständliches "Machen" zu explizitem "Engagement" wird und welche Gefahren damit verbunden sind. Geschlussfolgert wird, dass Regionalentwickler Engagement-Appelle vorsichtiger formulieren und genauer adressieren sollten.
Current policy for the development of rural and structural weak areas in Germany follows the idea to activate and engage people for the development of their daily environment. This is also true for Upper Lusatia, where living and keeping up of "Umgebindehäuser" - a local type of historic half-timbered houses - is a challenge these days. In view of missing knowledge about the perspective of dwellers on the self, on others, and on the environment, the dissertation characterises the experience-based sense of what the world is like when dwelling in a depressed area and being confronted with governmental appeals to become active for the development of the region.

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414 S.

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IÖR-Schriften; 72