Verwaltung und Zivilgesellschaft zwischen Kooperation und Koexistenz. Qualitative Studie der Geschäftsstelle ZiviZ im Stifterverband.

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DE

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Gütersloh

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Die Studie erforscht Kooperationsmuster zwischen Kommunalverwaltung und freien Trägern. In der kommunalen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Altenhilfe sind es vor allem frei-gemeinnützige Träger, die - dem gesetzlich verankerten Subsidiaritätsprinzip gemäß - neben den öffentlichen Trägern Angebote bereitstellen. Hinzu kommt ein kleinerer Anteil an privat-gewerblichen Trägern und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Dieser "Wohlfahrtsmix" ist in beiden Bereichen zu finden. Ein deutlicher Unterschied besteht hingegen darin, dass die Kinder- und Jugendarbeit zu den Pflichtaufgaben gehört, während die Altenhilfe eine freiwillige Aufgabe der Kommune ist. Die Studie bietet einen Einblick in die lokale Governance zwischen Verwaltung und organisierter Zivilgesellschaft. Sie fragt - basierend auf sechs Fallkommunen - nach dem jeweiligen Rollenverständnis von Verwaltung und freien Trägern und der Bewertung ihrer Beziehungen. Damit bietet sie eine Innenperspektive auf die Ausgestaltung von Kooperationsbeziehungen. Die Studie identifiziert dabei drei Ebenen der Kooperation: die normative Ebene (beiderseitiges Verständnis von Steuerung/Zusammenarbeit), die fachliche Ebene (beiderseitiges Verständnis von Fachlichkeit) und die ökonomische Ebene (beiderseitiges Verständnis über die Vergabepraxis von Aufträgen/Geldern). Die Ausgestaltung der Ebenen entscheidet nach Meinung der Autoren darüber, ob Kooperationsbeziehungen partnerschaftlich, zweckgebunden, kollegial oder koexistent verlaufen.

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43 S.

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